VintageRPM

Racing | Photography | Models

Betrachten wir die nationale Betriebsgruppe des Brokerhauses XYZ. Die Gruppe, die in einem Bürogebäude in der Wall Street untergebracht ist, übernimmt die Transaktionen, die von registrierten Vertretern in mehr als 100 Niederlassungen in den Vereinigten Staaten generiert werden. Wie bei allen Unternehmen der Maklerbranche müssen die Transaktionen von XYZ innerhalb von fünf Handelstagen abgewickelt werden. Diese Fünf-Tage-Frist ermöglicht es den Betriebsleitern, die täglichen Volumenschwankungen zu glätten. Um ein Einspruchsverfahren einzuleiten, benötigt die Verwaltung (das Patentamt) über einschlägige Ressourcen, wie z. B. technisch qualifizierte Prüfer oder andere Beamte, die das Einspruchsverfahren durchführen. [1] Dies könnte insbesondere für Büros in Entwicklungsländern von Bedeutung sein, die möglicherweise größere Schwierigkeiten haben, technisch qualifiziertes Personal einzustellen, und die möglicherweise einen eingeschränkteren Zugang zu technologischem Material auf dem Stand der Technik haben, um eine Sachprüfung durchzuführen. [2] In diesem Zusammenhang ist daran zu erinnern, dass die Einspruchsverfahren eng mit den Patenterteilungsverfahren zusammenhängen. Da eine qualitativ hochwertige Sachprüfung personelle und finanzielle Ressourcen erfordert, scheint es, dass die Einspruchssysteme in den nationalen/regionalen Patenterteilungsverfahren entweder als ergänzender Mechanismus zur Sachprüfung durch Prüfer oder als ergänzender Mechanismus zur Sachprüfung eingesetzt werden. Nach dem früheren Ansatz haben Patentprüfer in erster Linie die Aufgabe, eine Sachprüfung durchzuführen, und nur wenn sie positive Entscheidungen getroffen haben, hat die Öffentlichkeit die Möglichkeit, die Prüfung kurz vor oder nach der Patenterteilung zu ergänzen.

Andererseits spielt die breite Öffentlichkeit nach dem zweiten Ansatz eine ergänzende Rolle bei der Prüfung von Patentanmeldungen und “prüft” damit veröffentlichte Patentanmeldungen, die noch nicht von Patentprüfern geprüft wurden. Je nach den im Prüfungssektor des Patentamts und in der Öffentlichkeit verfügbaren Mitteln sowie bei der Aufgabenverteilung auf verschiedene “Agenten” sind unterschiedliche Ansätze möglich, um einen optimalen Prüfungs-/Überprüfungsmechanismus zu gewährleisten.