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Die Landtagswahlen am Sonntag in Thüringen waren ein großer Erfolg für die Extreme und Rechtsextremen. Jetzt sei es an der Zeit, dass die zentristischen Christdemokraten auf den Teller kommen, sagt Kay-Alexander Scholz (27.10.2019) Dies sei höchst unerwartet, da weder CDU noch AfD öffentlich ihre Absicht bekundet hätten, Kemmerich zu unterstützen. Es wurde erwartet, dass sich die CDU im dritten Wahlgang wie bei den ersten beiden Stimmen der Stimme enthielt. Die AfD hat ihren Kandidaten Kindervater im dritten Wahlgang nicht zurückgezogen. er kandidierte, erhielt aber keine Stimmen. “Seit der Gründung der AfD verhalten sich alle Parteien nach dem gleichen Muster: alle für einen, einer für alle und alle gegen die AfD. Ebenso teilen alle deutschen Parteien die gleiche Auffassung zu den heutigen Grundsatzfragen, mit Ausnahme der AfD. Sie alle verschreiben das gleiche Arzneimittel, nur in verschiedenen Dosen. Nur die AfD hat ein ganz anderes Programm, das es ihr ermöglicht, unzufriedene Wähler anzulocken.” Am 5.

Februar 2020 stimmte der Landtag für die Wahl des Ministerpräsidenten. Ramelow sollte als Minderheitsregierung wiedergewählt werden, da die CDU auf eine Kandidatur verzichtete und weder der AfD-Kandidat noch der FDP-Vorsitzende Thomas Kemmerich genügend Stimmen für den Sieg gewinnen sollten. Im dritten Wahlgang wurde Kemmerich jedoch unerwartet gewählt und erhielt 45 Stimmen für Amtsinhaber Ramelow mit 44 Stimmen. Die Stimmen für Kemmerich kamen von FDP, CDU und, kontrovers, von der AfD. Es war das erste Mal, dass die AfD an der Wahl eines Regierungschefs in Deutschland beteiligt war. Dies war höchst umstritten, löste Proteste in ganz Thüringen und Deutschland aus und verurteilte Politiker bundesweit, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, die dies als “unverzeihlich” bezeichnete. [1] Die Wahl des liberalen Parteivorsitzenden Thomas Kemmerich in Thüringen löste landesweit empörung aus. Aber auch die anderen Parteien müssen zur Kenntnis genommen werden. Eine Überraschung ist zum Beispiel, wie viele Wähler der Linken, einer Partei, die aus der kommunistischen Partei der ehemaligen DDR abstammt, zur Alternative abgewandert sind. Es gibt kleine Überschneidungen – sowohl die Linke als auch die Alternative zum Beispiel wollen mehr Referenden und direkte Demoratheit. Aber auf dem Papier sollten die beiden auf entgegengesetzten Extremen des Spektrums sein.

In Wirklichkeit haben die Anhänger der Linken, wie sich in Sachsen, Brandenburg und Thüringen (alle ehemaligen Regionen Ostgemanys) herausstellte, oft konservative Instinkte, wenn es um Einwanderung (d.h. Ausländer), Kriminalität und Familien geht. Wenn sie die Linke in der Vergangenheit als eine Form des Protests gewählt haben, wählen sie jetzt die Alternative. In Deutschland fand am vergangenen Sonntag die letzte Landtagswahl des Jahres im Osten Thüringens statt. Die Ergebnisse folgten einem inzwischen vertrauten Muster. Es gab sofort Rücktrittsforderungen an Herrn Kemmerich. Bei einem Besuch in Südafrika sagte Kanzlerin Merkel, das Thüringen-Votum müsse rückgängig gemacht werden. Die AfD verdoppelte ihr Abschneiden von 10,6 Prozent auf 11 Sitze auf 23,4 Prozent und 22 Sitze. Die CDU, die seit der ersten Landtagswahl 1990 die größte Partei in Thüringen war und bis 2014 ununterbrochen regiert hatte, erlitt ihr schlechtestes Ergebnis aller Zeiten. Sie verlor mehr als 11 Prozentpunkte und fiel auf den dritten Platz zurück und erhielt nur 22,5 % der Stimmen. ihr Ziel, an den Thüringer Regierungschef zurückzukehren, deutlich verfehlt. Die Co-Chefin der Grünen, Annalena Baerbock, sagte, sie sei enttäuscht über das Abschneiden ihrer Partei, eine Anomalie unter einer Reihe von Rekordergebnissen, die die Partei seit Ende 2018 erzielt habe, und dass die Wahl die Notwendigkeit, mehr Zeit und Energie in die Zivilgesellschaft in Ostdeutschland zu investieren, verstärkt habe.