VintageRPM

Racing | Photography | Models

Änderungen des Arbeitsvertrags dürfen für die Arbeitnehmer nicht weniger günstig sein als die Bestimmungen der bestehenden Rechtsvorschriften, Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen. Illegale oder ungünstige Änderungen sollten dem Betriebsrat, der Arbeiterkammer oder der Gewerkschaft gemeldet werden. Der Begriff der gewerkschaftlichen Anerkennung ist dem österreichischen Arbeitsrecht unbekannt. Die Arbeitgeberverbände verhandeln jährlich Tarifverträge mit den Gewerkschaften, und die Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, sich an die jeweiligen Tarifverträge zu halten. Schließlich muss betont werden, dass in einem Arbeitsverhältnis unterschiedliche atypische Beschäftigungsformen – unabhängig davon, ob es sich um die in diesem Fragebogen hervorgehobenen oder andere Formen wie Leiharbeit oder wirtschaftlich unterhaltsberechtigte Arbeitnehmer – in einem Arbeitsverhältnis auftreten können, z. B. Leiharbeitnehmer oder sogenannte “neue Selbstständige” Verträge, die weniger als sechs Monate dauern. Laut einer Erhebung über “neue Beschäftigungsformen” (Kaupa et al. 2005) war 2004 fast jeder Fünfte geringfügig und abhängig beschäftigt. Fast die Hälfte aller geringfügig Beschäftigten hat mehr als einen Arbeitgeber und 4,3 % sogar drei Arbeitgeber.

Wird kein schriftlicher Arbeitsvertrag geschlossen, erhalten Arbeitnehmer und selbständige (freiberufliche) Auftragnehmer unmittelbar nach Beginn des Arbeitsverhältnisses eine Erklärung der Geschäftsbedingungen (Dienstzettel). Ein “Dienstzettel” muss folgende Informationen enthalten: Die verfügbaren Daten und qualitativen Informationen sind eher begrenzt, da die meisten Erhebungen diese Beschäftigungsformen überhaupt nicht behandeln oder die Arbeitsverhältnisse nicht nach DerAnzahl der Arbeitszeiten oder der Dauer befristeter Arbeitsverträge aufschlüsseln. Es gibt jedoch einige statistische Daten, die von der Statistik Austria erhoben wurden, die für den Fragebogen verwendet wurde. Der Arbeitnehmer muss bei Vertragsunterzeichnung mindestens 18 Jahre alt sein, und die Beschränkung muss auf den Geschäftsbereich des Arbeitgebers und für ein Jahr beschränkt sein. Wird eine Vertragsstrafe vereinbart, darf sie das Sechsfache des Nettomonatsgehalts des Arbeitnehmers (ohne Sonderzahlungen) nicht überschreiten. Österreichische Umfragen unterscheiden nicht zwischen kurz- und langfristigen befristeten Verträgen. Laut einer quantitativen Erhebung über atypische Beschäftigungsformen (Holzinger 2001) arbeiten Vollzeitbeschäftigte mit befristeten Arbeitsverträgen jedoch hauptsächlich im Dienstleistungssektor. Überdurchschnittlich viele Wissenschaftler, Ingenieure und Journalisten, aber auch Menschen, die in der Reinigungsindustrie sowie im Bank- und Versicherungswesen arbeiten, haben tendenziell befristete Verträge (10 bis 20 %). In Bezug auf diese Berufe und Sektoren ist es nicht verwunderlich, dass es häufig Hochschulabsolventen sind (22%) die mit befristeten Arbeitsverträgen arbeiten. Unternehmen mit Sitz in Drittländern müssen die Entsendung von Arbeitnehmern in die ZKO nicht melden. In solchen Fällen muss der österreichische Arbeitgeber beim AMS direkt eine Entsende- oder Arbeitserlaubnis beantragen: Arbeitsrecht gilt generell nicht für Freiberufler- oder Dienstleistungsverträge. Ebenso wird die Kündigungsfrist nach gültigen Tarifverträgen in der Regel auch entsprechend der Dauer der Beschäftigung gestaffelt.